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ISBN 978-99916-895-5-5

Inferno & Untergang

Berlin im Endkampf 1945

So begann es: Keine 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt lassen Zehntausende, aufgereihte Feldgeschütze, und Stalinorgeln (Mehrfachraketenwerfer) das Reichsgebiet erzittern, die größte, geballte Feuerkraft in der Geschichte der Kriegführung. 2,5 Millionen Sowjetsoldaten, unterstützt durch 7000 Panzer drängen aus ihren Stellungen an Oder und Neiße Richtung Westen. Ihr Ziel: Berlin.

Als die Truppen der Roten-Armee die Stadtgrenze Berlins überschreiten, beginnt die letzte Etappe des Zweiten Weltkrieges in Europa. Obwohl die Lage aussichtslos ist, verteidigen tausende Soldaten, Hitlerjungen und Mitglieder des Volkssturms die Hauptstadt. Mittendrin ein junger Ordonnanzoffizier der Panzerdivision Müncheberg, Walter Krömer, der zum Stabe des Generals Werner Mummert gehört. Über diesen grauenvollen Kampf in Berlin, der 2 Wochen währte, hat Krömer ein Tagebuch geführt. Die bekannten, überlieferten Textteile wurden gesammelt und mit weiterführenden Informationen in diesem Buche veröffentlicht.

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ISBN 978-99945-955-2-5

Fotografische Erinnerungen an Deutsch-Südwestafrika Band IV

Im 4. Band dieser Serie folgen wir dem Unteroffizier Karl Waldeck fotografisch ins Kriegsgefangenenlager bei der Station Aus, im Süden der Kolonie. Seine Tagebuchtexte werden durch gutes Fotomaterial aus der Zeit unterlegt. Wir erleben anschaulich dokumentiert, wie die deutschen Gefangenen sich organisieren und ironischerweise in ihrem Lager schlußendlich besser untergebracht waren als die siegreichen Engländer. Authentisches Fotomaterial beweist ihren Gemeinschaftssinn, Ihr Organisationstalent, aber auch ihren Überlebenswillen.

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ISBN 978-99945-955-1-8

Meine Kriegserlebnisse

Das Buch folgt dem Oberleutnant der Schutztruppe Walter von Damm mit seiner Einheit zu den entscheidenden Gefechten am Waterberg; es beschreibt weiterhin den Zustand einer Truppe die weitgehend dienstunfähig war, was aber die Begeisterung des ursprünglichen Herausgebers, Franz von Ditfurth, einem Freund des Verfassers, nicht schmälerte. Es schildert auch die sogenannte „Absperrung“ der Omaheke, sowie die später erfolgten Einsätze der Schutztruppe im Süden des Landes gegen die aufständischen Nama.

Wie neuerdings durch den Historiker Ulrich Kloos M.A.,zweifelsfrei festgestellt werden konnte, handelte es sich bei den ursprünglich anonym veröffentlichten „Kriegserlebnisse“ um eine Verarbeitung der Tagebuchblätter des Oberleutnants der Schutztruppe Walter von Damm.

Die Veröffentlichung wird durch bisher unbekanntes Fotomaterial aus dem Besitz des Oberleutnants von Damm, sowie durch weitere teilweise bislang unveröffentlichte 156 Fotos abgerundet.

 

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ISBN 978-99945-955-0-1

Kriegstage in Südwest

Schon sehr früh haben sich auch Autorinnen mit der Geschichte Deutsch-Südwestafrikas befasst. Sie hinterließen veröffentlichte Tagebücher, berichteten über das Leben während der Zeiten der Aufstände, erzählten aus dem Leben als Farmerin. Alles wichtige Werke um nicht nur die Sichtweise einer Männerwelt aus dem kolonialen Afrika geliefert zu bekommen.

Ein frühes Buch aus der Zeit des 1. Weltkrieges in DSWA hinterließ uns Cissy Willich. Sie kam einige Jahre vor Ausbruch des Krieges als Lehrerin nach Südwestafrika. Ein Glück für die Nachwelt, daß sie akribisch Tagebuch führte. und somit einen Einblick in die Gefühlswelt einer Zivilperson während dieser Periode gewährte. Historicus Africanus war so begeisert von diesen Tagebucheinträgen, daß er sie in seinem Mehrteiler “Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15”, erschienen im gleichen Verlag, sehr oft zitierte. Eine nicht alltägliche Frau, deren Leben in einigermaßen ungewöhnlichen Bahnen verlief. Diese Buchveröffentlichung ist so gut wie nicht erhältlich im Antiquariat, darum bietet der Glanz & Gloria Verlag einen mit Fotos überarbeiteten Nachdruck an.

Der “Hurra-Patriotismus” der Autorin ist dem Zeitgeist geschuldet.

 

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ISBN 978-99916-895-3-1

Unter dem Hakenkreuz des Südens


Das vorliegende Werk versteht sich als Ergänzung und Fortsetzung des im vergangenen Jahr erschienenen Buches „Eine Frage der Nationalen Ehre“ – Nationalsozialistische Pläne für eine „neue deutsche Kolonialpolitik“, weil es aufzeigt, wie sich eben diese Propaganda auf eine der ehemaligen deutschen Kolonien – in diesem Fall Südwestafrika – auswirkte. Dazu wertete der Autor nicht nur umfangreiches Quellen- und Literaturmaterial aus, sondern interviewte seit den 1970er Jahren bei seinen regelmäßigen Besuchen in SWA/Namibia etliche noch lebende Zeitzeugen der Jahre 1933 bis 1945, wodurch eine Fülle neuer Erkenntnisse gewonnen werden konnte, deren Auswertung sich ebenfalls in diesem Buch niederschlägt. Da von diesen Personen inzwischen niemand mehr lebt, dürfte nunmehr der Zeitpunkt für eine Veröffentlichung der über ein halbes Jahrhundert zusammengetragenen Ergebnisse gekommen sein, ohne dass dadurch jemand desavouiert würde.

Die Frage, warum die deutsche Bevölkerung Südwestafrikas den Nationalsozialismus überwiegend begrüßte, erklärte der Historiker Louis de Jong schon 1953 damit, dass dies vor allem aus der Situation nach dem Ersten Weltkrieg herrührte, mit der die Deutschen unzufrieden gewesen seien, weil sie plötzlich die „bevorrechtigte Stellung als Siedler mit weißen Einwanderern aus Südafrika teilen mußten, denen sie in vieler Beziehung untergeordnet wurden“. Man war der Ansicht, „daß Südafrika erntete, was Deutschland gesät hatte“. Deshalb habe „schon ehe Hitler zur Macht kam, der Wunsch auf Wiederherstellung der deutschen Herrschaft“ bestanden. Und de Jongs Kollege Heinrich Stuebel stellte im selben Jahr fest: „Traditionell wurzelte die deutsche Bevöl- kerung in Südwestafrika im Kaiserreich, an dessen Farben sie unentwegt festhielten“. Sie wünschten sich auf jeden Fall eine Rückkehr des Gebietes an das Deutsche Reich herbei. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland im Jahre 1933 ließ folglich ihre Hoffnungen in greifbare Nähe rücken – „die überwältigende Mehrheit der Deutschen (Südwestafrikas) ging daher nach 1933 mit fliegenden Fahnen zum National- sozialismus über“.

Wolfgang Reith

 

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ISBN 978-99916-895-2-4

„Eine Frage der nationalen Ehre“

Im Programm der NSDAP war von Beginn an neben den Plänen für eine Ost-Expansion des Deutschen Reiches auch die Forderung nach Rückgabe der ehemaligen deutschen Kolonien verankert, ein Thema, das in den Forschungen über den Nationalsozialismus nach dem Zweiten Weltkrieg kaum Beachtung fand und erst Jahrzehnte später einige wenige Autoren sowohl in Deutschland als auch im Ausland aufgriffen. Allerdings war selbst unter führenden Nationalsozialisten die Ansicht dazu gespalten: Während die einen, vornehmlich um den NS-Chefideologen Alfred Rosenberg, ausschließlich für den „Lebensraum im Osten“ eintraten, plädierten andere, eher konservative Kräfte und frühere Kolonialbeamte und -offiziere, für beide Wege. Demnach sollte zunächst die Ausdehnung Deutschlands nach Osten vorangetrieben werden, anschließend war die Annektierung der einstigen deutschen Kolonien vorgesehen, die man vor allem wegen ihres Rohstoffreichtums wiederzugewinnen trachtete. Nach den militärischen Anfangserfolgen im Zweiten Weltkrieg traf das Großdeutsche Reich sogar konkrete Vorbereitungen, um zusätzlich weite Teile Afrikas unter seine Kontrolle zu bringen.

Hier aber bricht dann – etwa ab 1940 – die koloniale Tradition des Kaiserreiches ab, und es wird eine „neue deutsche Kolonialpolitik“ propagiert, die sich auch von der jahrhundertelangen Politik der übrigen Kolonialmächte unterscheidet und sich stattdessen an der Politik des faschistischen Italiens in seinen nord- und ostafrikanischen Besitzungen (Libyen, Abessinien, Somalia, Eritrea) orientiert. Weil dieser Aspekt in der bisherigen Literatur nahezu völlig unberücksichtigt blieb und auch wissenschaftlich kaum bearbeitet wurde, soll hier das Augenmerk besonders darauf gelenkt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Äußerungen nationalsozialistischer Funktionäre, welche für sich sprechen und am besten erkennen lassen, wofür die „neue deutsche Kolonialpolitik“ stehen sollte, die ja nicht mehr in die Praxis umgesetzt werden konnte, weil ab Anfang 1943 alle diesbezüglich bereits getroffenen Maßnahmen zugunsten der Fortführung des Kampfes auf dem europäischen Kontinent eingestellt werden mussten, die wegen der inzwischen erfolgten militärischen Niederlagen in Stalingrad und Nordafrika nun absolute Priorität genoss. Der Traum vom eigenen Kolonialreich aber war geplatzt und wurde mit dem deutschen Zusammenbruch von 1945 endgültig begraben, welcher überdies zeitgleich einherging mit dem Beginn der Auflösung der alten kolonialen Imperien.

Wolfgang Reith

 

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ISBN 978-99916-909-9-5

Der 1. Weltkrieg in Deutsch Südwestafrika 1914/15, Band 8

Das Ende bei Khorab

Das Ende war vorhersehbar. Während Gouverneur Seitz immer noch an eine kriegerische Entscheidung glaubte, hatte Kommandeur Franke längst abgeschlossen, er traute seiner Truppe keine größeren Gefechte mehr zu. Er wollte einen ehrenvollen Waffenstillstandsvertrag mit den Unionstruppen aushandeln. Es gelang ihm den Gouverneur zu überzeugen, mit General Botha in Verhandlungen einzutreten. Gesicht wahren, das bedeutede viel für die zwei deutschen Protagonisten bei diesen Verhandlungen bei Khorab. Man musste die Bedingungen Englands und Pretorias schlussendlich akzeptieren. Der Vertrag wurde bei Khorab unterzeichnet, das war das Ende der Kolonie Deutsch-Südwestafrika.

 

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ISBN 978-99916-909-8-8

Fotografische Erinnerungen an Deutsch-Südwestafrika Band 3

Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika

Grundlage dieser Veröffentlichung ist der im Glanz & Gloria Verlag erschienene Mehrteiler "Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15", von Historicus Africanus. Durch diese Veröffentlichungen kam die Idee eine Zeittafel zu diesen Geschehnissen in der deutschen Kolonie zu veröffentlichen
Chronologisch gewähren uns die Herausgeber Bernd und Holger Kroemer Einblicke in die Defensivstrategie der deutschen Schutztruppe aber auch, zu einem etwas geringeren teil, Einblick in die Vorwärtsstrategie der UDF mittels historischer Fotos sowie einiger Bildpostkarten. Das große Archiv des Glanz & Gloria Verlags besitzt einige wenig bekannte Fotos zu diesem Thema, die aus dem Nachlass von Historicus Africanus stammen aber auch aus anderen Quellen herangezogen wurden.


Reisen Sie mit uns in die koloniale Vergangenheit Namibias, sehen Sie erstaunliche Fotos zu diesen kriegerischen Auseinandersetzungen, Fotos die nicht nur nach Meisterqualität ausgesucht wurden sondern nach Authentizität.

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ISBN 978-99916-909-7-1

Der 1. Weltkrieg in Deutsch Südwestafrika 1914/15, Band 7

Der Ring schließt sich

Was sich schon im letzten Band abzeichnete setzt sich hier fort. Die Reputation des großen Helden von Omaruru, 10 Jahre zuvor, Oberstleutnant Frankes, schwindet. Damit finden auch die Handlungen/Befehlsausführungen seiner Heerführer nur noch halbherzig statt. Dieses negative Gefühl pflanzt sich fort bis hin zum letzten Reiter. Man weiß um die erdrückende Macht der englisch/südafrikanischen UDF-Truppen. Botha bringt seine Truppen in Stellung zum letzten großen Schlag. Franke hätte den Aufmarsch und den Nachschub der Briten/Südafrikaner stören können, erwies sich aber einmal mehr als Zauderer. Die Kapitulation ist also nur noch ein Frage der Zeit.

 

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ISBN  978-99916-909-6-4

Wolfgang Reith, Die Kaiserlichen Schutztruppen

Deutschlands Kolonialarmee 1889 - 1919

Da die deutschen Kolonien von Anfang an die Bezeichnung „Schutzgebiete“ trugen, nannte man die Ordnungskräfte übereinstimmend „Schutztruppen“. Als diese ab 1891 offiziell in staatliche Trägerschaft übergingen, erfolgte ihre Umbenennung in „Kaiserliche Schutztruppen“. “Sie bildeten nun neben dem Landheer, das sich aus den Armeen der Königreiche Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg zusammensetzte, sowie der von Beginn an „Kaiserlichen“ Marine, eine dritte deutsche Teilstreitkraft, welche als Reichstruppe nur dem Kaiser unterstellt war.”

Anfänglich blieben die Schutztruppen organisatorisch noch mit dem Reichsmarineamt verbunden, danach waren – unter dem Reichskanzler – das Auswärtige Amt, später das neugeschaffene Reichskolonialamt, somit allein Zivilbehörden für sie zuständig - in der damaligen Zeit eine absolute Seltenheit. Schutztruppen traten nur in den genannten drei großen Kolonien auf - in den übrigen Schutzgebieten standen lediglich kleine Polizeitruppen zur Verfügung.

Das vorliegende Buch bietet erstmals eine Gesamtdarstellung dieser in der deutschen Geschichte einzigen, drei knappe Jahrzehnte währenden Kolonialstreitkräfte. Die Ausführungen werden neben Aufbau, Organisation, Gliederung und Kommando- struktur der Truppen ergänzt durch umfassende Stellenbesetzungen, sowie Kurzbiographien der meisten zivilen und militärischen Funktionsstelleninhaber der Kaiserlichen Schutztruppen.

 

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ISBN 978-99916-909-5-7

Der 1. Weltkrieg in Deutsch Südwestafrika 1914/15, Band 6

Aufgabe der Zentralregionen

Zu viele Fehlentscheidungen auf deutscher Seite begünstigen den Vormarsch der UDF-Einheiten. In dem Kapitel “Das Gefecht bei Trekkopje am 26. April 1915” werden solche Fehler einrucksvoll geschildert. Bei diesem Gefecht setzen die Unionstruppen zum ersten Mal Radpanzer ein, die einen nachhaltigen Eindruck unter den deutschen Reiterverbänden hinterließen. Dann folgt das Kapitel “Der Überfall auf Otjimbingwe” auch hier wird der Leser von Historicus africanus informiert über eklatante Fehler auf deutscher Seite.

Es kommt wie es kommen musste, Karibib wird besetzt und dann muss die Schutztruppe dem Feind auch noch Windhuk überlassen. Die Zweifel an Kommandeur Victor Franke wachsen.

 



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ISBN 978-99916-895-1-7

Wolfgang Reith, Die Oberhäuptlinge des Hererovolkes

Von den Anfängen bis zum ungelösten Streit der Gegenwart

Mit dem Krieg des Jahres 1904, der durch einen vom damaligen Oberhäuptling Samuel Maharero initiierten Aufstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft ausgelöst worden war, gerieten die Herero erstmals in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Danach dauerte es mehr als ein Jahrzehnt, ehe eine neue Führungsschicht entstand, denn die alte Elite des Volkes war zum großen Teil ins benachbarte britische Betschuanaland geflohen und hatte sich dort niedergelassen. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselten die Herrschaftsverhältnisse, die Südafrikanische Union war neue Mandatsmacht, und die Herero versuchten sich mit dieser, so gut es ging, zu arrangieren. 1923 durfte der Leichnam des im Exil verstorbenen Oberhäuptlings mit Genehmigung der südafrikanischen Administration in der Familiengrabstätte der alten „Herero-Hauptstadt“ Okahandja beigesetzt werden; eine Wiedereinreise zu seinen Lebzeiten war ihm nämlich verwehrt worden. Das Begräbnis spiegelte noch einmal den Glanz alter Tage wider, als das Volk sich mit Hilfe der Deutschen zur dominierenden ethnischen Gruppierung im Land entwickelt hatte, bevor es den weißen Verbündeten dann doch den Krieg erklärte. Nachdem neue Häuptlingsstrukturen aufgebaut worden waren, schien ein halbes Jahrhundert lang Ruhe zu herrschen, ehe wieder Unstimmigkeiten auftraten, diesmal jedoch zwischen dem einst regierenden „Königshaus“ Tjamuaha/Maharero und den mit Unterstützung Südafrikas installierten Häuptlingen. Dieser Streit setzte sich auch nach der Unabhängigkeit Namibias fort und dauert bis heute an.

 


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ISBN: 978-99916-909-4-0

Der 1. Weltkrieg in Deutsch Südwestafrika 1914/15, Band 5

Aufgabe der Küste

Es ist vollbracht, der 5. Band zu "Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15" ist erschienen.
Dieser Band schildert minutiös aus dem Blickwinkel der deutschen Militärs die Geschehnisse
folgender Kapitel

Der Bastardaufstand
Die Landung der Südafrikaner in Walvis Bay
Das Gefecht bei Pforte, Jakalswater und Riet


Gleichberechtigt werden auch die Ansichten der englisch-südafrikanischen Unionstruppen berücksichtigt.
Erneut helfen Tagebuchaufzeichnungen, Sekundärliteratur sowie Zeitungsmeldungen zu einem vielschichtigen Gesamtbild. Ausgezeichnetes Fotomaterial runden die Veröffentlichung positiv ab.

 

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ISBN: 978-99916-909-1-9

Damals und Heute

Das Buch ist ein Reisebericht des Autors, der in den Jahren 2008 - 2015 alle in der Kolonialzeiterbauten Eisenbahnlinien und deren Stationen in Deutsch - Südwestafrika abgefahren ist. Mit über 160 zeitgenössischen Ansichtskarten fast aller Stationen und mit über 320 Fotos des heutigen Zustandes, wird dargestellt, was von der Deutschen Kolonialeisenbahn nach über 100 Jahren übriggeblieben ist. Fahrkarten und historische Belege der Staatsbahn, Otavibahn, Nord-Südbahn und der Südbahn runden diese ausführliche Bilddokumentation ab.

 

 

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ISBN: 4: 978-99916-909-2-6

Der 1. Weltkrieg in Deutsch Südwestafrika 1914/15, Band 4

Der Süden ist verloren

Band Vier des Mehrteilers "Der 1. Weltkrig in Deutsch-Südwestafrika 1914/15", geschrieben von dem promovierten Historiker aus Südwestdeutschland, Historicus Africanus, behandelt das Ende der Kämpfe gegen die überlegenen Unionstruppen im Süden der Kolonie. Bezeichnend der Untertitel "Der Süden ist verloren".

Hauptsächlich werden en detail folgende militärischen Aktivitäten dargestellt:

1.) Die Kämpfe an der Ostgrenze

2.) Die Räumung von Aus

3.) Das Gefecht bei Gibeon

Untermalt wird dieses Buch durch Kartenmateril sowie eine große Anzahl von Fotos.

Diese Buchreihe ist die wohl ausführlichste Beschreibung der Kriegshandlungen im 1. Weltkrieg in DSWA.

 

 


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ISBN:

Autos und Flugzeuge in den deutschen Kolonien

Obwohl Carl Benz und Gottlieb Daimler schon 1886 in Deutschland die ersten Automobile vorgestellt hatten und diese neue Erfindung bald den ganzen Globus eroberte, spielte sie selbst ein Vierteljahrhundert später in den deutschen überseeischen Gebieten noch kaum eine Rolle. Als man dann sah, dass die anderen Kolonialmächte auf diesem Gebiet weiter waren und daher „nachrüsten“ wollte, brach der Erste Weltkrieg aus, und die Entwicklung kam zum Stillstand. So blieb bis dahin neben dem Ochsenkarren und eingeborenen Trägern die Eisenbahn das bevorzugte Verkehrsmittel. Dies war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass in den überwiegend tropischen Regionen zunächst eine für Kraftfahrzeuge geeignete Infrastruktur geschaffen werden musste. Vor allem aus diesem Grund fanden denn auch die ersten Versuche mit Automobilen in Deutsch-Südwestafrika statt, das mit seinem trockenen subtropischen Klima am ehesten dafür in Frage kam. Der massenhafte Einsatz von Kraftfahrzeugen durch die gegnerischen Streitkräfte im Verlauf des Ersten Weltkriegs sollte dann den Deutschen endgültig ihren technischen Rückstand vor Augen führen.

Das galt in ähnlicher Weise auch für die motorisierte Luftfahrt, wenngleich Deutschland hier gerade in Deutsch-Südwestafrika durch zwei eigene Flugzeuge einen leichten Vorteil genoss, wohingegen die Südafrikaner noch nicht über adäquates Gerät verfügten. Am Ausgang des Feldzugs hat dies aber nichts geändert. Und so blieb die Motorisierung bis zuletzt im Versuchsstadium, worüber sich in der Kolonialliteratur leider nur spärliche Hinweise finden. Diese Lücke soweit wie möglich zu füllen, soll daher die Aufgabe der vorliegenden Arbeit sein.

 

 


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ISBN: 978-99916-872-9-2

Die Befreiung Okahandjas

Am 12. Januar 1904 wurde in Okahandja die Feste von einer großen Zahl Ovaherero belagert, die ersten Schüsse fallen. Es ist der Beginn des Aufstandes.
Noch vor der Zerstörung der Telegrafenlinien war es möglich gewesen, die Alarmnachrichten zur Küste zu senden. In aller Eile wurde ein Entsatzzug zusammengestellt, maßgeblich daran beteiligt der Bahnbeamte Walter Paschasius; die Führung lag in den Händen von Oberleutnant von Zülow. Diese Fahrt des Entsatz-Zuges für Okahandja, der erste (improvisierte) Panzerzug in der deutschen Militärgeschichte, ist Thema dieses Büchleins. Es beschreibt die immensen Schwierigkeiten, unter Feindbeschuss die Strecke zu reparieren und die Verbindung schlussendlich mit Okahandja herzustellen.

Eisenbahnfreunde werden einige schöne Fotos von Zugzusammenstellungen, aber auch von Haltestationen und Bahnhöfen finden. Interessant und lesenswert, nicht nur für Eisenbahnfreunde.

 

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ISBN:

Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15, Band 3, "Kämpfe im Süden"

Dieser 3. Band des promovierten Historikers aus Südwestdeutschland, Historicus Africanus, behandelt die Ereignisse im Süden der Kolonie und gliedert sich wie folgt: 1. Die Front gegen Lüderitzbucht; 2. Der südafrikanische Vormarsch im Süden und Südosten; 3. Das Gefecht bei Kakamas.

Wie es die geneigten Leser von Historicus Africanus erwarten, wird uns die präzise und chronologische Abfolge der Ereignisse im Süden der Kolonie Deutsch-Südwestafrika näher gebracht. Der Autor nahm nicht nur die deutsche Literatur zu diesem Thema in Augenschein sondern auch die englische Literatur, unveröffentlichtes Material wie Briefe und Tagebücher sowie Zeitungsausschnitte bieten ein differenzierteres Bild als z.B. die Veröffentlichungen des "Reichsarchivs".

 

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ISBN: 978-99916-872-7-8

Fotografische Erinnerungen an Deutsch-Südwestafrika Band 2

Orte, Menschen und Geschichte in alten Fotografien

Grundlage dieser Veröffentlichung ist das verlagseigene Foto- und Bildpostkartenarchiv des Glanz & Gloria Verlags in Windhoek / Namibia.

Ohne Anspruch auf eine Chronologie gewähren uns die Herausgeber Kroemer Einblick in eine schöne Sammlung historischer Fotos sowie einiger Bildpostkarten. Wir sehen die aride Landschaft des Südens Namibias, aber auch die fruchtbaren Landschaften an Kunene und Okawango. Wir finden Ortschaften und Militäranlagen aber auch Angehörige der Landespolizei sowie der Schutztruppe. Auch die Eingeborenen, sowie einige ihrer damaligen Häuptlinge sind vertreten.

Diese Fotografien wurden teils von Berufsfotografen, teils von Amateurfotografen aus den Reihen der Schutztruppler, in diesem Falle durchweg dem Offiziersrang angehörig, aufgenommen.

Die Aufnahmen decken durchweg den Zeitrahmen zwischen 1886 und 1915. Zwei relevante Aufnahmen entstanden in der Nachkriegszeit der 50er Jahre.

Reisen Sie mit uns in die koloniale Vergangenheit Namibias...

 

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ISBN: 978-99916-872-6-1

Meine Kriegserlebnisse in Deutsch Südwestafrika

Der Tagebuch-Autor, ein anonymer Schutztruppenoffizier, sowie der anonyme Herausgeber, ein ehemaliger Offizier des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, beschreiben sehr ausführlich die Ausbildung der deutschen Schutztruppe in Munsterlager. Der Herausgeber beschäftigte sich intensiv mit der Ausrüstung, aber auch mit dem Pferdematerial, und der Bewaffnung, ehe wir den Offizier zu seinem Einsatz in Deutsch-Südwestafrika begleiten. Anonymus lässt den Leser dabei sein, von der Landung in Swakopmund bis zu den alles entscheidenten Gefechten unterhalb des Felsmassivs am Waterberg.

Nach dem Ende des Hereroaufstands begleiten wir Anonymus zu den Gefechtsfeldern des Südens, wo die Nama als überlegene Guerillakämpfer das Kriegsgeschehen bestimmten.
Der Hurrapatriotismus des anonymen Herausgebers ist dem Zeitgeist geschuldet.

 

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ISBN: 978-99916-872-5-4

Kriegsgeschichten aus Südwestafrika

2. Auflage

Nach einem Streit mit seinem Vater, meldet sich 1904 der junge Deutsche Gottreich Hubertus Mehnert zum „Dienst bei der Fahne“, da ihn der mögliche Einsatz in den Kolonien lockt.

Sein Traum wird wahr; mit vielen Gleichgesinnten wird er nach Südwestafrika verschifft. Doch dort erwartet ihn kein „Karl May-Abenteuer“! Der Dienst im Schutzgebiet bedeutet Entbehrung, Hunger, Krankheit, Tod.

Schlimm waren seine Erfahrungen im Krieg gegen die Herero und später im Nama-Aufstand. Hier gewährt uns Mehnert einen kleinen Blick in seinen innersten Seelenzustand, angesichts der verlustreichen Kämpfe in einem ungewohnten und unbekannten Terrain, das den Soldaten das Letzte abverlangte.

Dieses Buch erscheint nun in zweiter Auflage, einige neue Mehnert-Anekdoten wurden zugefügt und mit neuen Fotos unterlegt. Man darf getrost davon ausgehen, daß ein Großteil dieser Fotos von Mehnert selbst aufgenommen wurden, nur so ist der große Fundus an Mehnert-Fotos zu erklären. Zugegeben, die meisten Fotos sind uns nicht in bestem Zustand erhalten geblieben, aber sie sind authentisch, fotografische Zeugen der Zeit.

 

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ISBN: 978-99916-872-4-7

Fotografische Erinnerungen an Deutsch-Südwestafrika

Ein Vater- /Sohnteam haben sich zusammengetan und einen Bildband auf den Markt gebracht unter o.g. Titel. Im Untertitel finden wir den Hinweis „Fotos und Ansichtskarten aus Kriegs- und Friedenstagen.
Vater Bernd Kroemer, studierter Betriebswirt, Hobbyhistoriker sowie Herausgeber vieler kolonialhistorischer Bücher und Sohn Holger, studierter Graphic-Designer und Fotograf brachten die nötigen Voraussetzungen, aber auch den Mut mit, einen qualitativ hochwertigen Bildband auf den Markt zu bringen. Das große verlagseigene Bildarchiv mit verschiedenen Fotosammlungen boten die notwendige Voraussetzung zu diesem Unterfangen des Glanz & Gloria Verlags.

Es ist noch nicht lange her, da verstaubten Fotos in den Museen und Archiven dieser Welt. Unter historischer Quelle verstand man das geschriebene Wort! Erst in den letzten Jahren wurde begonnen, Bilder als historische Quellen wahzunehmen, nicht nur nach fotografischer Qualität als Kunstwerk beurteilt, sondern als „historisches Dokument“, als Ausdruck des „Geistes der Zeit

Dem Bildband liegt eine historische Chronologie zu Grunde. Er beginnt mit einem Foto des Hermann Röhlig vor seiner Ausreise 1889 nach Südwestafrika und endet mit einem der letzten Schiffstransporte krieggefangener Deutscher 1919 in die Heimat, nach ihrer Entlassung aus dem Gefangenenlager Aus. Dazwischen finden wir die Fotos von Soldaten, Unteroffizieren sowie Offiziere die oft auch Protagonisten in der verlagseigenen Literatur spielten. Wir finden Fotos der Häuptlinge verschiedener Stämme im Land, Ortsansichten und Landschaften vom ariden Süden Namibias, der Buschsavanne der Zentralregionen aber auch den üppigen Busch mit seinen Makalanipalmen des Nordens.

Bestimmt kein Buch, das man nur einfach durchblättert, bei genauer Betrachtung bietet das Medium Foto viele Informationen, es lohnt sich die Fotos zu „studieren“.

 

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Wuelfing
ISBN 978-99916-872-3-0
Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15 „Naulila“

Band 2 erscheint mit dem Untertitel „Naulila“.
Die Invasion der Engländer von der Seeseite her stand vor der Tür, als im fernen Angola der Bezirksamtmann von Outjo Dr. Schultze-Jena, in offizieller Mission unterwegs, von einem übereifrigen portugiesischen Leutnant hinterrücks erschossen wurde. Weitere Teilnehmer auf deutscher Seite fanden den Tod.
Diese feige Tat konnte nicht ungesühnt bleiben. Der Truppenkommandeur von Heydebreck sowie der deutsche Gouverneur Seitz befürchteten jetzt einen Kriegseintritt der Portugiesen von Norden, was zu einem Zweifrontenkrieg geführt hätte. Gleichzeitig bestand durchaus die Gefahr, daß antideutsche Kräfte unter den Eingeborenen im Ovamboland ebenfalls einen Versuch starten könnten, Nutzen aus dieser kriegerischen Situation zu ziehen.
Somit wurde Major Franke beauftragt  im „Norden“ ein Exempel zu statuieren. Franke kannte das Ovamboland recht gut und wurde von der Mehrheit der Ovambohäuplinge als „großer Krieger“ geachtet und respektiert.
Das „Regiment Franke“  (400 Mann, 16 Geschütze und zwei Maschinengewehre) an seinen Einsatzort zu verbringen war eine logistische Meisterleistung. Die ersten Tage mit der Schmalspurbahn  verliefen noch ereignislos, ab Otjiwarongo ging es zu Pferd weiter, durch Steppe, tiefen Sand und wasserlose Etappen stellten höchste Anforderungen an Mensch und Tier. In seiner typischen Art, beschreibt Historicus africanus en detail diesen Gewaltmarsch, die zwischenzeitlichen Verhandlungen mit den Ovambohäuptlingen durch ihr Gebiet ziehen zu dürfen, schlußendlich die Ankunft am Kunene. Dort läßt Franke durch Patroillenritte die Situation sondieren ehe er am 18. Dezember 1914 den Angriffsbefehl auf das Fort Naulila gab.
Wieder läßt uns der Autor die Bewegungen der deutschen, als auch der portugiesischen Truppen wie aus der Vogelperspektive mitverfolgen. Wir lernen nicht nur die deutsche Seite dieser erfolgreichen Strafexpedition kennen, sondern Historicus africanus erforschte auch die portugiesischen Quellen, so daß wir fast zeitgleich die jeweilige Situation detailreich erklärt bekommen.
Die Einleitung zu Band 2 „Naulila“ schrieb wieder der renommierte Professor Dr. Volker Lohse aus Bielefeld.

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Wuelfing
ISBN 978-99916-872-2-3
Soldatenleben... in Lothringen und Deutsch-Südwestafrika

In dieser Veröffentlichung folgen wir dem Kanonier aus Hessen, Karl Waldeck, mit „Hurrapatriotismus“ zu seiner Ausbildungseinheit nach Saarburg in Lothringen bei dem Feldartillerie-Regiment Nr. 15. Die Leser erhalten einen detaillierten Einblick in die Ausbildungspraktiken bei den militärischen Einheiten des deutschen Kaiserreiches. Nach der militärischen Schinderei im Lothringischen meldete er sich freiwillig zum Dienst an der Waffe im Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika.
Wir sind dabei, bei der langen Überfahrt auf dem Dampfschiff „Prinzregent“, einschließlich Äquatortaufe, und bei der Ankunft in Swakopmund. Wir fühlen mit den Rekruten, angesichts der 10 Häuser der „Hafenstadt Swakopmund“ - man sieht förmlich die „langen Gesichter“, so genau teilt uns Karl Waldeck seine ersten Eindrücke mit.
In Swakopmund meldet sich Karl Waldeck zur 2. Gebirgsbatterie die in der „Marmorkaserne“ Johann-Albrechtshöhe bei Karibib stationiert ist. Seine Aufzeichnungen während dieser Periode beinhalten nicht nur die militärischen Aspekte seiner neuen Einheit. Mit offenen Augen und wachem Geist nimmt er seine neue Umgebung wahr. Er interessiert sich für die Tier- und Pflanzenwelt in der Kolonie, freundet sich mit Eingeborenen an und lernt viel von seinen neuen Freunden. Auffallend ist seine kritische Einstellung zum Missionswesen in Deutsch-Südwestafrika.
Wir begleiten Karl Waldeck bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in Südwestafrika. Diese authentische Geschichte wurde nach der Niederlage, im englischen Gefangenenlager Aus, zu Papier gebracht.
Wir glauben, daß diese Art der „Memoirenliteratur“ ein wichtiges und weiteres Mosaiksteinchen zur Geschichte der ehemaligen Kolonie Südwestafrikas liefert.
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Wuelfing
ISBN 978-99916-872-1-6
Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15

2. Auflage

Ein Freund des Herausgebers Kroemer, ein bekannter promovierter Historiker aus dem Südwesten Deutschlands, hatte über Jahre ein Mammutwerk über den 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika geschrieben, fand aber für dieses voluminöse Werk über 900 Seiten keinen interessierten Verlag und hatte die Hoffnung auf eine Veröffentlichung aufgegeben.
Leider verstarb der Freund vor wenigen Jahren. Die Erben übertrugen dem Glanz & Gloria Verlag die Urheberrechte.
Nach vielen Überlegungen entschied man sich dafür, dieses wichtige Buch, auch aus finanziellen Gründen, als Mehrteiler im eigenen Verlag herauszugeben.
Auf Wunsch der Erben erschien das Buch unter dem Pseudonym Historicus Africanus.
Die Einleitung zu dem 1. Band schrieb der renommierte Professor Dr. Volker Lohse aus Bielefeld.
Band 1 „Der 1. Weltkrieg in Deutsch-Südwestafrika 1914/15“ ist jetzt erschienen und kann überall im namibischen Buchhandel erworben werden. In Deutschland wird das Buch über Namibiana Buchdepot in Delmenhorst angeboten.
Das Buch behandelt die Ereignisse vom Kriegsbeginn bis zum Gefecht von Sandfontein. Neben der bekannten deutschen Literatur, nahm der Autor auch den Blickwinkel des „englischen“ Gegners mit auf. Jede wichtige Entscheidung, jede strategische Konsequenz wird aus einer vielseitigen Perspektive beleuchtet. Das ist es, was dieses Werk so einzigartig macht.
Eine für die Deutschen aussichtslose Kriegssituation wird uns äußerst detailiert nahegebracht, angefangen mit dem Kriegsausbruch, die Mobilmachung unter großem „Hurrapatriotismus“ im ganzen Schutzgebiet, die Nakab-und die Liebenbergaffäre, dann der Angriff der Unionstruppen auf das Schutzgebiet.
Der Feind, 10-fach überlegen, mit Flugzeugen, Autos und modernen Geschützen ausgerüstet, wird in die Wüste gelockt, wird mit „Nadelstichen“ traktiert und schlußendlich zu einem Gefecht bei Sandfontein gestellt. Das war eine taktische Meisterleistung der Deutschen, die sich im weiteren Verlauf  des Krieges, auf dem Boden Südwestafrikas nicht mehr wiederholen ließ. Wie aus der Vogelperspektive beobachtet, läßt uns der Autor die Bewegungen der Truppenteile bei Sandfontein mitverfolgen. Zum Schluß des 1. Bandes schildert der Autor ausführlich die Verteidigung der Südgrenze Südwestafrikas bis zum Dezember 1914. Der Leser lernt neue, wichtige und kriegentscheidente Details kennen, die in der hinreichend bekannten Primärliteratur noch keine Berücksichtigung fanden.
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Wuelfing
ISBN 978-99916-872-0-9
Das Grauen der Omaheke

Hauptmann Hollaender’s Expedition gegen Kanjemi

Das Büchlein welches wir hier vorstellen ezählt eine fast unbekannte Geschichte die sich im Jahre 1911 (also vor genau einhundert Jahren)  im Schutzgebiet Südwestafrika zutrug. Hinterlassen hat uns diese Geschichte der ehemalige Schutztruppenoffizier und spätere Oberstleutnant Walther Wülfing.
Der Herausgeber, Bernd Kroemer, streckte alle Fühler aus um mehr Informationen über diesen Fall zu bekommen, mehr oder weniger erfolgreich. Der Polizeihistoriker Sven Schepp aus Wiesbaden, seinerseits bemühte das Bundesarchiv und wurde dort auch fündig. In diesem Büchlein wurde Wülfing’s Tatsachenroman veröffentlicht, im Anschluß findet der geneigte Leser aber noch einen ausführlichen wissenschaftlichen Epilog zu dieser spannenden Geschichte. Ein Glücksfall für den Verlag, daß sich Herr Sven Schepp ausführlich mit diesem Fall befaßt hat.
Um was ging es: Eine Bande, von der Omaheke aus operierend, trieb Ihr Unwesen auf den Randfarmen des Sandfeldes. Viehdiebstähle waren an der Tagesordnung.  Verfolgungs- und Patrouillenritte blieben erfloglos. Die Farmer verlangten kategorisch, diesen kriminellen Umtrieben ein Ende zu bereiten.
Jetzt kommt der historisch interessante Aspekt dieser Geschichte: Gouverneur Dr. Seitz setzte nicht (wie im Falle Simon Copper) seine Schutztruppe ein, sondern beauftragte seine Landespolizei diesen Fall zu übernehmen. Länger als ein Jahr plante der Hauptmann Hollaender diesen Polizeieinsatz. Akribisch, ähnlich wie Hauptmann Friedrich von Erckert, wurden die Vorbereitungen durchgeführt, nur beste Ausrüstung und bestes Pferdematerial wurde für dieses Vorhaben ausgesucht. Hauptmann Hollaender inspizierte persönlich das eingesetzte Material und im Mai 1911 war es dann soweit, die Truppen der Kaiserlichen Landespolizei  brachen auf um Kanjemi zu verfolgen.
Mit vielen themenbezogenen historischen Fotos versehen, liefert dieses Buch eine sehr spannende Geschichte einer Polizei-Spezialoperation in der Omaheke.
Eine spannende „Story“ aus dem alten Südwestafrika.
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Wuelfing
ISBN 978-99945-71-72-7
Im Morgengrauen gegen Kopper

Wieder ist es dem Glanz & Gloria Verlag in Windhoek gelungen das Copyright für ein gesuchtes Werk zur namibischen Kolonialgeschichte zu erhalten. Es ist die Geschichte der Erckert-Expedition in die Kalahari, auf der Suche nach Simon Kopper.
Dieses Werk erscheint unter dem Titel „Im Morgengrauen gegen Kopper“. Es ist ein „Tatsachen-Trivialroman“ aus der Zeit, als in Deutschland Kolonialrevisionisten eine wahre Blütezeit erlebten. Die deutsche Jugend liebte solche Abenteuer, erlebt in der „weiten Welt“, die Protagonisten waren wagemutige, deutsche Helden, Schutztruppler, Forschungsreisende, Farmer die sich immer gegen irgendwelche Schurken durchsetzen mußten. Natürlich muß man eine solche Erzählung heute, vor dem damaligen soziologisch-politischen Hintergrund sehen.
Interessant an dieser Veröffentlichung ist die Tatsache, daß der „Schreiberling“ Walther Wülfing als Leutnant der kaiserlichen Schutztruppe maßgeblich an dieser Expedition beteiligt war. Der Leser erfährt aus erster Hand von den monatelangen Vorbereitungen dieser Expedition. Bis ins kleinste Detail plante der Protagonist, Hauptmann Friedrich von Erckert diesen Feldzug gegen den letzten Rebellen im deutschen Schutzgebiet.
Ohne sich auf die Assistenz der Schutztruppenführung zu verlassen, plante er akribisch das Anlegen strategischer Wasserstellen, Heliographenstationen, Sanitätsstützpunkte, ja sogar die Aufteilung der Leuchtpistolen nahm er einzeln vor. Seinen Offiziersfreund Bodo Oberg beauftragte er mit dem Entwurf eines kamelgerechten Sattels, wobei Pferdesättel auf Kamelsättel umgerüstet wurden.
Dann geht es los! Unbarmherzig, gegen sich selbst und seine Untergebenen, sucht er den Feind in der Kalahariwüste. Was er der Truppe an Strapazen und an psychischer Standfestigkeit abverlangte, glich, wie es Adolf Fischer ausdrückte, einer „fast wissenschaftlichen Erprobung des Bogens menschlicher Energie auf Spannungsweite“.
Nach unsäglichen Strapazen wird dann endlich der Feind bei Seatsub entdeckt. Am 16. März 1908 erfolgt der Angriffsbefehl Erckerts.

Diese Geschichte hat der Chronist Leutnant Wülfing en detail aufgeschrieben.  Außerdem wird dieser Tatsachenroman durch hervorragendes Fotomaterial aus dem Besitz von Leutnant Walther Wülfing unterlegt. Sie werten dieses Buch maßgeblich auf.
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Wuelfing
ISBN 978-99945-71-55-0
Gut und Blut für unsern Kaiser...

Karl Waldeck

Unteroffizier in der Deutschen-Schutztruppe

Als der 1. Weltkrieg ausbrach sah der Burengeneral Botha die Möglichkeit, mittels Lug und Trug sein Parlament und die südafrikanische Presse davon zu überzeugen, daß die angeblich hochgerüstete Südwester-Schutztruppe unmittelbar davorstand, Südafrika zu überfallen. Dem galt es zuvor zu kommen.
Dank seiner gewaltigen Übermacht, konnte er die deutschen Truppen nach Gusto in Blitzkriegsmanier vor sich hertreiben.
In dieser Veröffentlichung, die uns ein hessischer Unteroffizier hinterließ, folgen wir dem Protagonisten Karl Waldeck bei seinen Einsätzen in vielen Gefechten gegen die Unionstruppen. Er war dabei als dann schlußendlich in Korab die Kapitulationsverhandlungen stattfanden. Waldeck war auch dabei als die deutschen Truppen im Lager Aus konzentriert wurden. Sehr anschaulich berichtet er, wie sich die Deutschen in diesem Lager einrichteten, fast möchte man sagen „das Heft in die Hand nahmen“ und schlußendlich in ihrem Lager ironischerweise besser untergebracht waren als die Sieger!

Alles authentisch und sehr spannend geschrieben.
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ISBN 978-99945-71-40-6
Verschollen

Dirk Schäfer

Im Mai 2003 verdurstete im wüstenhaften Damaraland, in Namibia ein Niederländer. Seine Frau konnte in letzter Minute gerettet werden.
Nur wenige Wochen später verirren sich Dirk Schäfer und drei weitere deutsche Touristen in der selben ariden Region. Was zu Beginn nach einer harmlosen Irrfahrt aussieht, wird bald zu einer lebensbedrohlichen Situation. Der Wasservorrat schwindet schnell. Das Fahrzeug bleibt immer häufiger im Sand stecken und kann nur mit äußerster Mühe befreit werden. Irgendwann gelingt auch dies nicht mehr und einer von ihnen trifft eine schicksalhafte Entscheidung....

Eine wahre Geschichte. niedergeschrieben von Dirk Schäfer.

 

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ISBN 978-99945-69-98-4
Heiße Tage

Immer wieder überrascht der Glanz & Gloria Verlag mit neuen Veröffentlichungen aus vergangenen Kolonialzeiten. Neu auf dem Markt, seit März 2010, das Buch „Heiße Tage“. Ein Büchlein des kaiserlichen Schutztruppen-Offiziers Conrad von Stülpnagel, welches 1905 zum ersten Mal in kleiner Auflage publiziert wurde.
Mit der ausdrücklichen Genehmigung der Familie von Stülpnagel wird jetzt dieses Buch einer breiten Leserschaft zur Verfügung stehen. Das Vorwort und Biographie zu dieser Neuauflage schrieb der Großneffe, Karl Heinrich v. Stülpnagel.
Das Buch beschreibt die Anfangstage nach dem Hereroaufstand, als die Militärstation Outjo, hier diente Oberleutnant Conrad von Stülpnagel, ohne verifizierte Informationen über den Aufstand, die ersten Erkundungsritte unternahm um festzustellen, was sich wirklich in der nähreren aber auch weiteren Umgebung abspielt. Man erahnt aus den Passagen, wie nervös the Truppe damals war, gleichzeitig kam aber Abwechslung in den langweiligen Etappendienst.
Wir begleiten die kleinen Spähtrupps, die immer wieder kehrt machen mußten, weil die „Baggage“, also der Nachschub, der Truppe nicht folgen konnte. Viele Zeitzeugen berichteten von diesen Unzulänglichkeiten, sodaß sich die Gewissheit verdichtet, daß das Thema „Nachschub“ wahrscheinlich das größte Probem für die Truppenführung damals darstellte.
Dann kam der Befehl zum Marsch Richtung Waterberg.
Jetzt steht es fest, es geht in den Krieg. Den Weg zu diesem Aufmarschgebiet an den steilen Hängen des Waterbergs beschreibt Conrad von Stülpnagel sehr anschaulich. Man schaut ihm sozusagen über die Schulter bei all’ seinen Erlebnissen, bei den Scharmützel mit den feindlichen Eingeborenen bis hin zum Gefecht bei Otjihaenamaparero (im Buch Otjihinamaparero genannt). Mit Sicherheit gehört von Stülpnagel zu den wichtigsten Augenzeugen die seiner Zeit dieses Gefecht schriftlich festgehalten haben. Hier ereilt ihn sein Schicksal. Oberleutnant von Stülpnagel wird am rechten Arm und an der Schulter schwer verwundet und muß in die Heimat (Deutschland) verlegt werden.
Um nicht als dienstuntauglich aus der Truppe entlassen zu werden, lernt von Stülpnagel mit der linken Hand zu schreiben und läßt sich als Topograph ausbilden. Am 30. November 1905 hatte er sein Ziel erreicht, er wird wieder in sein geliebtes Südwestafrika versetzt und dient später als Adjutant unter Oberstleutnant von Estorff.
Wieder ist es dem Herausgeber Kroemer gelungen ein Zeitzeugenerlebnis zu veröffentlichen. Wie Kroemer selbst gerne sagt „Ein Mosaiksteinchen zur Geschichte Namibias“. Unterlegt wurde das Buch mit 35 Fotos, wovon der Großteil aus dem verlagseigenen Archiv stammt.
Wieder ein gelungenes Werk, mit einem ansprechenden Buchtitel.
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ISBN 978-99945-69-66-3
Bis in das Sandfeld hinein

„Bis in das Sandfeld hinein“ heißt der Roman, der auf Tatsachen beruht und die Geschehnisse in Südwestafrika im Jahre 1904 reflektiert, als sich die Herero entschlossen, gegen die deutschen Kolonialherren aufzubegehren. Wir folgen dem Protagonisten des Romans, Unteroffizier Fahlow, von der Ankunft in Swakopmund über die wichtigsten Stationen der Kriegsschauplätze bis hin zu den alles entscheidenden Gefechten am Felsmassiv des Waterbergs.
Geschrieben wure dieser Roman von Freifrau Adda von Liliencron die zwischen den Jahren 1893 bis 1912 sechs bekannte (teils autobiographische) Romane verfasste, daneben Theaterstücke und Gedichte schrieb sowie das bekannte Liederbuch „Kriegsklänge“ veröffentlichte.
In ihrer Zeit galt sie als liberale Frauenrechtlerin die sich ursprünglich verdient machte um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Dienstmädchen, Kellnerinnen oder Heimarbeiterinnen. Später war sie politisch aktiv in der Frauenbewegung und Mitbegründerin des „Deutsch-Kolonialen Frauenbundes.
Dieser Roman, zugegeben ein Trivialroman, gibt Zeugnis von deutschem Heldenmut, Kampfgeist... und Sterben für Kaiser und Vaterland und ist nur aus dem um 1904/1905 herrschenden Zeitgeist heraus zu verstehen.
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ISBN 978-99945-68-41-3
„Für Kaiser & Reich“

Unter diesem Titel erschien 2009 im Glanz & Gloria Verlag eine weitere Veröffentlichung aus der Zeit, als Südwestafrika Schutzgebiet des Deutschen Reiches war.
Frau Margarete Ahrens zeichnet darin das Leben Ihres Bruders Christian Ahrens nach, aus Erinnerungen und unter Zuhilfenahme von Briefen und Tagebucheinträgen.
Wir folgen Christian Ahrens während seiner Schullaufbahn, dann sein ehrgeiziger Weg zum Militär wo er in Metz und Kehl einer Pionierausbildung unterzogen wurde. Dann folgen wir ihm, als Teil des Expeditionskorps, zum Boxeraufstand nach China und später nehmen wir teil an seinem Einsatz in Südwestafrika, hier dient er als Regiments-Adjutant im 2. Feldregiment der Schutztruppe für Südwest-Afrika unter Deimling. Beim Gefecht von Haruchas ereilt ihn am 5. Januar 1905 sein Schicksal. Ein Soldatenschicksal.
Für seine Schwester brach eine Welt zusammen, das spürt man aus vielen Zeilen heraus. Der Schmerz um den geliebten Bruder war so groß, daß sie alle Beteiligten an diesem Gefecht angeschrieben hat und um Mitteilung bat, wie ihr Bruder gefallen ist. So erhalten die Leser aus den Antwortschreiben ein vielschichtiges, subjektives Bild dieses Gefechts. Wieder ist es dem Herausgeber Bernd Kroemer gelungen ein hoch interessantes und spannendes Werk zu veröffentlichen, welches uns eindringlich die Grausamkeiten des Krieges schildert.
In Christian Ahrens lernen wir den typischen jungen Soldaten kennen der mit Hurra-Patriotismus um 1900 in den Krieg zog und der ernüchtert und krank an Leib und Seele 1905 den Soldatentod fand.
Alles gelungene Veröffentlichungen bisher unbekannten Materials, alle Bücher mit einem ansprechenden Buchtitel und Layout.

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ISBN 978-99945-68-29-1
„Liebes Väterchen...“

...so beginnen alle Briefe des Oberleutnants Erich von Schauroth an seinen Vater, den Generalleutnant a.D. Oscar von Schauroth in Deutschland.
Diese Briefe wurden von dem Glanz & Gloria Verlag unter dem Titel „Liebes Väterchen“ veröffentlicht. „Ich glaube wir haben es hier mit einer ganz wichtigen Veröffentlichung zu tun, die nicht nur den Laien begeistern wird, sondern auch den Historiker“, meint der Herausgeber Bernd Kroemer.
In der Tat, selbst die Überfahrt von Europa ins Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika beschreibt Erich von Schauroth sehr anschaulich und bis ins Detail. In spannenden Textpassagen folgen wir von Schauroth auf den Kriegszügen gegen Cornelius, Morenga, Morris und Johannes Christian. Kriegszüge die von Schauroth gerne als „Luftstöße“ bezeichnete. Zu keiner Zeit hatte die kleine deutsche Streitmacht eine Chance gegen diesen Feind, der ein ausgezeichneter Guerillakämpfer war. Von Schauroth teilt wiederholt seine Ansicht mit, daß dieser Krieg einfach nicht zu gewinnen war.
Erich von Schauroth war Adjutant unter Gräser, Träger, Semmern und zum Schluß unter Ludwig von Estorff, der ganz offensichtlich sein Lieblings-Vorgesetzter war. Durch diese Position hatte er direkten Einblick in die Planungen, Ausführungen, aber auch Erfolge und Mißerfolge. Das sind Einblicke die wir nicht im Generalstabswerk finden. Sehr spannend sind seine diesbezüglichen Gefechtsberichte.
Ein anderer Aspekt macht das Buch aber auch interessant für den Soziologen. Jeder einzelne Brief gibt uns gleichzeitig einen Einblick in eine Vater-Sohnbeziehung zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, als preußische Tugenden noch etwas galten.

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ISBN 99916-68-97-0
„Mit Schwert & Pflugschar“

Ein weiterer Mehnert-Band erschien unter dem Titel „Mit Schwert & Pflugschar in Sachsen und Südwestafrika“.
Für den Historiker vielleicht interessant, daß wir diesen Offizier nicht einmal im Personenregister von „Chronik von Deutsch-Südwestafrika“ von H.E. Lenssen finden und doch hat er alle Feldzüge mitgemacht und wurde mit den höchsten Orden ausgezeichnet. Das liegt mit Sicherheit daran, daß man die Fernmelde- Eisenbahn- und Nachschubeinheiten in der gängigen Literatur stiefmütterlich behandelt hat, es zählte damals halt nur die Heldentat an vorderster Front!
Da diesen Unterlagen keinerlei Chronologie zu Grunde lag, mußte der Herausgeber Kroemer die Unterlagen bearbeiten. So halten wir jetzt als Leser eine kleine und gelungene Teil-Biographie Mehnerts in den Händen. Er erzählt darin in Form von Anekdoten und Kurzgeschichten von seiner Kindheit in Sachsen, im Kreise Torgau. Hauptsächlich sind es Jugendstreiche, Schulzeit, seine Lehrjahre sowohl auf dem elterlichen Rittergut Puschwitz als auch seine Inspektorenzeit auf einem Gut in Pommern. Dann folgen wir ihm zu seiner militärischen Ausbildung beim 19. Feldartillerieregiment in Erfurt.

Nach einem Streit mit seinem Vater meldet sich Gottreich Hubertus Mehnert zum Einsatz in Südwestafrika, wo es damals zu Eingeborenenaufständen kam. Hier wird Mehnert zu einem wichtigen Augenzeuge des Hererokrieges. Im Buschkrieg Südwests verliert Mehnert ganz schnell seinen Hurrapatriotismus! Er führt uns vor Augen in welch schlechtem, abgekämpften Zustand sich die deutsche Truppe damals befand. Diese halbverhungerten und kranken Truppen waren keinesfalls in der Lage den kopflos gewordenen Feind in die Omaheke zu jagen...auch wenn uns das Generalstabswerk dies glauben machen möchte.
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ISBN 99916-68-60-8
„Kriegsgeschichten aus Südwestafrika“

ist ein Buch welches uns das Leben der Altvordern im südwestlichen Teil Afrika’s näherbringt. Hinterlassen hat uns diesen „Schatz“ Rittmeister der Schutztruppe Gottreich Hubertus Mehnert.
Dieser Mehnert saß in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf seiner Farm Nababis im Mariental Distrikt. In vielen einsamen Stunden, hat er sein Leben Revue passieren lassen und diese Erinnerungen in jahrelanger Arbeit schriftlich festgehalten. Seine Aufzeichnungen behandeln die Jahre der Aufstände der Hereros und Nama, später den Krieg gegen die Engländer und Südafrikaner und dann die Zeit der erniedrigenden Internierung im Lager Andalusia, in Südafrika.
In diesem Buch lernen wir den Offizier Mehnert kennen und seine Gefühle im Buschkrieg, als der Hurrapatriotismus fast gänzlich zum Erliegen kam, als ehemals stolze Soldaten abgerissen, hungrig und durstig durch den Busch wankten. 25 Kriegsgeschichten erinnern an den Hereroaufstand, an den Namaaufstand und im letzten Kapitel erzählt Mehnert vom 1. Weltkrieg in Südwestafrika. Unterlegt sind diese Geschichten mit 21 Fotos aus dem Nachlass von Mehnert.


ISBN 99916-782-8-X
"Kurzgeschichten aus Südwestafrika"
...in 4. Auflage!

Die 4. Auflage des Bestsellers „Kurzgeschichten aus Südwestafrika“, von Rittmeister Mehnert kam im Juli 2011 auf den Markt. Der Herausgeber Kroemer hat die neue Ausgabe um vier „Farmgeschichten“ gekürzt, aber um sieben militärische Anekdoten erweitert, sowie 23 neue und relevante Fotos aus dem Mehnert-Fundus eingefügt.
Zusammen mit den Werken von Mehnert „Kriegsgeschichten aus Südwestafrika“ sowie „Mit Schwert & Pflugschar in Sachsen & Südwestafrika“, bilden jetzt diese Bücher eine spannende Trilogie.
In dem Büchlein "Kurzgeschichten aus Südwestafrika" gab sich Kroemer sehr viel Mühe bei der Recherche über das Leben dieses Schutztruppenoffiziers und wir finden auf vier Seiten eine hochinteressante Biographie von G.H. Mehnert. Eine aussergewöhnliche Person, beim Militär aber auch als Wissenschaftler! Dem folgen 16 ausgewählte, teilweise spannende Kurzgeschichten und Anekdoten aus dem Leben im Kriege und Geschichten aus dem Land. Untermalt werden diese Erzählungen mit größtenteils bisher unveröffentlichten Fotos aus der Zeit.
Eine gelungene vierte Ausgabe, ein Stück authentisches Geschichtswerk mit einem ansprechenden Buchtitelblatt und Layout. In der vierten Ausgabe hat Kroemer jetzt auch ein Personen-, Sach-und Ortsregister eingefügt.